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Endlich Schnee  (vom 05.01.2008)

Gut, dass die Weihnachtswoche ruhig verlief, denn am 29.12. ging es ab ins Allgäu. Dort haben wir Babsi besucht und was soll ich sagen, wie versprochen fanden wir reichlich Schnee vor. Wir waren früh genug angekommen, um gleich noch einen schönen Waldspaziergang zu machen. Einfach nur toll, denn soviel Schnee hatte ich noch nie gesehen. Mensch hat das Spass gemacht, durch den Tiefschnee zu toben.






Das war genau das Richtige nach dieser langen Autofahrt.

Am Sonntag Morgen sollten wir dann wieder alle ins Auto einsteigen, aber ich wollte gar nicht, hatte Angst, wir würden nach Hause fahren und all den schönen Schnee hier zurück lassen. Aber Mama und Papa versicherten mir, dass wir nur 10 Minuten fahren würden, um in Betzigau beim Spaziergang von “Windhunde in Not” mit zu laufen. Eine tolle Runde durch verschneite Landschaften mit einigen anderen Hunden und ihren Besitzern. Es war ein wildes Getobe und harmonisches Miteinander. Hier mit Babsis Pflegehund Chico …






… oder mit Babsis Kelly und Anettes Nobile (Hasi ).






Den grössten Auftritt hatte allerdings unsere kleine Galga Vida, die das erste Mal bei einem Spaziergang von der Leine durfte. Sie hat richtig Gas gegeben …






… oder sich kopfüber in den Schnee geworfen.






Sie hatte solch einen Spass, dass sie nun nicht mehr als Galgo, sondern als “Schnalgo” (Schnee-Galgo) bezeichnet wird. Anschliessend kamen noch Anette von Windhunde in Not und Sabine, sie hat Kellys Bruder Kirk, mit nach Babsi. Auch Dani und Lena aus dem Forum gesellten sich dazu, so dass es ein gemütlicher Nachmittag mit vielen Hunden bei Babsi zu Hause wurde. Am Abend hatten wir dann endlich wieder etwas Zeit, um neue Kräfte für die nächsten Tage zu sammeln, denn der Urlaub im Allgäu war noch nicht zu Ende.


Sylvester im Schnee (vom 06.01.2008)

Wie gesagt, ein paar Tage im Allgäu hatten wir noch vor uns. Es war einfach herrlich, immer wieder, meistens in der Nacht, gab es neuen Schnee. Somit war gesichert, dass wir jeden Tag ordentlich durch die weisse Pracht toben konnten. Sylvester verlief diesmal ganz ruhig, denn es wurde in der Nahcbarschaft kaum geknallt. So brauchten wir gar nicht lange warten bis es draussen wieder still war und wir machten noch einen kleinen Nachtspaziergang zu den Nachbarn, die uns alle zum Sekt eingeladen hatten. Ja und dann folgten jeden Tag supertolle Spaziergänge durch die verschneiten Wälder, immer wieder neue Strecken, wo es viele Wiesen gab, dass wir durch den Tiefschnee fetzen konnten.












Manchmal traute sich sogar Vida in den Tiefschnee, obwohl sie schnell raus hatte, dass sie besser auf den Wegen bleibt, denn bei ihrer Grösse kam es schon mal vor, dass sie kopfüber im Schnee stecken blieb.


Auch Kelly machte immer wieder Anstalten, mit mir zu toben, aber so richtig haben wir doch nicht zu einander gefunden. Schliesslich hatte ich meine Zoe dabei und dann spiele ich kaum mit einem anderen Hund. So tobte Kelly mit David und ich meistens mit Zoe.






Aber verstanden haben wir uns alle hervorragend in den Tagen bei Babsi, klar gibt es mal einen Knurrer zu hören, aber das kommt in den besten Familien vor. Nur einen Nachteil brachte der Schnee für mich mit sich, die Eiskugeln, die sich an unseren Pfoten bildeten. Das war ich nicht gewohnt und so wurden meine Pfoten durch den eisigen Schnee etwas wund, was mir die letzen zwei Tage ein wenig zu schaffen machte. Trotzdem musste immer wieder getobt werden, bin doch kein Weichei. Tja und da alles Schöne irgendwann mal ein Ende hat, hiess es auch für uns nach einigen Tagen Abschied zu nehmen. Dabei sind wir schon einen Tag länger geblieben als geplant. Auf jeden Fall werde ich micht an diese tolle Zeit noch lange erinnern, denn Schnee ist und bleibt einfach eine ganz tolle Sache für uns Hunde.






Schade nur, dass wir dafür immer erst so weit fahren müssen.

Aber zu Hause sollte dann auch noch eine ganz tolle Nachricht auf uns warten.


Eine tolle Nachricht zum Jahreswechsel ... (vom 08.01.2007)

… flatterte uns nach dem Allgäu-Tripp noch ins Haus. Ein Brief vom DWZRV, der meinem erfolgreichen Ausstellungsjahr noch die Krone aufsetzen sollte und der das neue Jahr supergut beginnen liess. Ich, Caoilfhionn of Lough Ree, bin der NRW-CUP-Sieger 2007!!! Das bedeutet im Klartext, dass ich über das gesamte vergangene Jahr auf den Ausstellungen in NRW die Irish Wolfhound Hündin bin, die die meisten Punkte gesammelt hat. Punkte? Was für Punkte? Das fragten sich auch Mama und Papa, denn diese Nachricht traf doch sehr überraschend ein. So werden auf den Ausstellungen in ganz NRW, je nach Bewertung, Punkte vergeben. Diese werden dann zusammengezählt und ich hab gewonnen. Seitdem wollen mich Mama und Papa nur noch auf Händen tragen, aber das find ich blöd, dafür renne ich doch viel zu gerne selbst. Zudem werde ich in der Verbandszeitung “Unsere Windhunde” demnächst mit Foto veröffentlicht und im Mai auf der CAC in Münster folgt noch eine offizielle Siegerehrung mit Preisübergabe. Ich bin ja sooo stolz!